Tipps zur Vorbeugung …

… und den „Tag danach”

  • Schon bei der Anlage Draingage aus Kies oder Sand einbauen
  • Beete und Wege sanft abschüssig anlegen
  • Entwässerungsgräben einbauen
  • Boden auflockern, er sollte auch nach längerer Trockenheit nicht verkrustet sein oder gar Trockenrisse aufweisen!
  • Gartenböden nie ganz austrocknen lassen
  • Lehmige und tonhaltige, schwere Böden vom Weg aus auflockern (nach dem Starkregen nicht betreten, das würde sie noch mehr verdichten)
  • Flächenversiegelungen vermeiden
  • Wasserdurchlässige Wegebeläge verwenden (Wassergebundene Beläge, Drainbelag, Schotterrasen, Rasengittersteine, Kunststoff-Wabengitter, Wasserdurchlässige Pflastersysteme)

Sollten nach Hagel, Sturm oder Starkregen Pflanzenteile abgeknickt oder abgebrochen sein, müssen diese mit einer scharfen Gartenschere oder einer Säge entfernt werden. Achten Sie darauf, dass die Wunden nicht ausgefranst oder rissig sind, sonst setzen sich Krankheitserreger darin fest.

Entfernen Sie auch (unreife) Früchte, die vom Hagel verletzt wurden und sammeln Sie vorzeitig heruntergefallenes Obst auf.

Auch Rasen leidet unter dem plötzlichen Wasserdruck. Belüften Sie ihn mit einem Vertikutierer, sobald der Boden Gelegenheit hatte, abzutrocknen und durch das Betreten nicht noch zusätzlich verdichtet wird.

Manchmal lassen sich beschädigte oder abgeknickte Triebe mehrjähriger Kübelpflanzen wie Fuchsien liebevoll mit Bambus-Splitstäbchen und Naturbast „schienen“.