Ausgeizen © GartenAkademie

Unter der Pflegearbeit „Ausgeizen” verstehen Gärtner das Entfernen unfruchtbarer Seitentriebe (Geiztriebe), um die Entwicklung des Haupttriebs zu fördern. Ausgegeizt wird bei trockenem Wetter, wenn die Triebe maximal 10 cm lang sind.

Typische Kulturen, die regelmäßig ausgegeizt werden, sind (Stangen-)Tomaten.

Auch im Zierpflanzenbau und im Baumschulwesen ist das Entfernen der Seitentriebe notwendig – wenn Kübelpflanzen oder Gehölze zu Hochstammformen erzogen werden. Dabei wird darauf geachtet, dass die Blätter am Spross erhalten bleiben und nicht beschädigt werden.

Ähnliche Einträge