Der Zen-Garten, Kare-san-sui (jap. 枯山水 oder 涸山水 , „trockene Landschaft“ bzw. „ausgetrocknete Landschaft“) wird in seinem Herkunftsland auch Kasansui (仮山水 „unechte Landschaft“), Furusansui (故山水 „alte Landschaft“) oder Arasensui (乾泉水 „Trockenteich“) bezeichnet.

Unter einem Zen-Garten verstehen wir eine Sonderform der japanischen Gartenkunst: einen Steingarten, der aus Kies, Steinen und Felsbrocken gestaltet wird und nur Moos als einziges belebtes Element duldet. Selbst das Element Wasser ist in Zen-Gärten nicht vorhanden – es wird durch kunstvolle, wellenförmige Strukturen in Kies oder Sand angedeutet. Das Rechen von Mustern in die Sand- oder Kiesflächen durch Zen-Mönche ist wichtiger Teil der Meditation.

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Zen-Garten auf Wikipedia

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