Strawberries © zofka, iStock.com
Strawberries © zofka, iStock.com

Ab Mitte Mai bis in den Juli hinein werden auf den Feldern süße Erdbeeren geerntet. Vorsichtig werden die empfindlichen Früchte gepflückt, direkt am Feld verpackt, gewogen, und rasch an den Endverbraucher geliefert. Wer es besonders frisch mag, kann die Erdbeeren auch selbst auf einem der vielen Selbstpflückfelder ernten. Dort wartet der verführerische Genuss, luftig auf Stroh gebettet – woher auch die englische Bezeichnung „Strawberry” stammt.

Interessant und erlebnisreich wird Erdbeerkultur dann, wenn Sie Ihrem Kind eine eigene Erdbeerampel auf dem Balkon zur Verfügung stellen. Hier kann Ihr Sprössling die Entwicklung von Knospe, Blüte über grüne Früchte bis zur reifen Erdbeere Tag für Tag miterleben und die eigene Ernte dann umso mehr genießen.

Die bedeutendsten Anbaugebiete für Garten-Erdbeere sind neben dem niederösterreichischen Marchfeld das Eferdinger Becken in Oberösterreich, die Ost- und Südoststeiermark und die Region rund um Wiesen im Burgenland. Die großfruchtige Garten-Erdbeere (Fragaria × ananassa), wie wir sie heute kennen, entstand im 18. Jahrhundert durch Kreuzung. Mittlerweile werden mehrere hundert Sorten angeboten, die in Größe, Farbe, Beschaffenheit und Geschmack variieren.

Wussten Sie, dass die Erdbeerfrucht aus Sicht der Botaniker keine Beere, sondern eine „Sammelnussfrucht“ ist? Die eigentlichen Früchte sind die auf dem Fruchtfleisch sitzenden, winzigen,  gelben Nüsschen.

Einkauf:
Achten Sie beim Kauf darauf, dass die gesamte Frucht rot gefärbt ist und keine weiße Spitze hat, denn Erdbeeren reifen nicht nach. Im Kühlschrank bleiben sie nur ein bis zwei Tage frisch. Die beliebten Früchte sind äußerst druckempfindlich.

Vor der Zubereitung sollten Sie Erdbeeren in stehendem Wasser kurz und vorsichtig waschen und dann auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Wie kaum eine andere Frucht besticht die Königin der Beeren durch ihre kulinarische Vielfalt: Ob pur, auf Torten, zu Marmelade verarbeitet, in Joghurt oder auch zu Hauptgerichten, zum Beispiel als Begleitung zu grünem Spargel … jeder genießt die Erdbeere auf seine Weise.