Wer seine Gartenidylle liebt, denkt bereits jetzt – obwohl sich die Natur langsam zur Ruhe begibt – schon an das nächste Frühjahr.

Vielleicht hat sich nun ein Plätzchen in Ihrem Garten gefunden, das sich optimal für neue Blumenzwiebeln, Stauden oder Gehölze eignet?

Gehen Sie auf „Fotosafari“ durch Ihr herbstlich goldenes Reich. Halten Sie jene Bereiche, die Sie umgestalten wollen, auf Bildern fest und markieren Sie Stauden, die umgepflanzt oder geteilt werden sollen. So können Sie die Pflanzzeit im Herbst nützen, um anhand Ihrer Bilder Vorbereitungen für das kommende Frühjahr vorzunehmen.

Birke (Betula pendula) © GartenAkademie.com
Winterlinde (Tilia cordata) © GartenAkademie.com
Blutroter Hartriegel (Cornus sanguinea) © GartenAkademie.com
Birke (Betula pendula) © GartenAkademie.com
Feldahorn (Acer campestre) © GartenAkademie.com

Im Herbst bieten heimische Gärtnereien und Baumschulen ein reiches Sortiment an Gehölzen, Stauden und Ziergräsern. Die Profis vor Ort geben Ihnen gerne wertvolle Tipps und Informationen rund um den richtigen Standort und die darauf abgestimmte Pflanzenwahl.

Traditionelles Gärtnerwissen ist auch heute noch aktuell. So ist der Herbst die ideale Pflanzzeit für jene frostharten Pflanzen, die in unseren Gärten den Winter verbringen.

Der Laubfall kündigt zwar die oberirdische Wachstumsruhe an, das Wurzelwachstum ist aber noch nicht abgeschlossen. Also geben Sie Ihren neuen grünen Mitbewohnern die Möglichkeit, die ersten Wurzeln am neuen Standort noch vor Beginn der kalten Jahreszeit zu bilden.

Kühle Temperaturen, häufige Niederschläge, hohe Luftfeuchtigkeit und der noch warme Boden fördern das Einwurzeln frisch gepflanzter Gehölze und Stauden im Herbst. Die Winternässe verbessert den Kontakt zwischen Erde und Wurzeln durch das Schließen von Hohlräumen, so dass Wasser und Nährstoffe leichter aufgenommen werden. Die Gefahr, dass Pflanzen beim Austrieb vertrocknen, ist somit geringer. Entsprechend versorgt, starten Ihre Pflanzen voller Energie in die neue Saison und entwickeln sich in Ihrem Garten leichter zu blühender Pracht.

In schneereichen Wintern bewässern Sie immergrüne Gehölze an warmen Tagen, um Schäden durch „Frosttrocknis“ zu verhindern. Immergrüne Pflanzen verdunsten vor allem an sonnigen Tagen über ihre Blätter auch im Winter Wasser, erhalten aber bei gefrorenem Boden keinen Nachschub.

Goldener Herbst mit Blüten- und Fruchtschmuck

er auch im Herbst nicht auf Blütenfülle, reichen Beerenschmuck und farbenfrohe Blätter im Garten, auf Balkon und Terrasse verzichten will, greift zu Vertretern des Herbstzauber™-Sortiments, die jetzt in den Gärtnereien angeboten werden. Mit diesen Pflanzen bringen Sie den „Goldenen Herbst“ in Tröge und auf Beete. 

In Kombination mit Spätblühern wie Chrysanthemen, Astern und Alpenveilchen erfreuen uns attraktive Blattpflanzen und immergrüne Kräuter sogar bis in den Winter hinein. Auch frühlingsblühende Zwiebelpflanzen kommen jetzt im Herbst in die Erde. Tulpen & Co. benötigen eine Kältephase, um verlässlich Blüten zu bilden.