Elfenkrokus, Crocus tommasinianus; Foto © GartenAkademie.com
Elfenkrokus, Crocus tommasinianus | Foto © GartenAkademie.com

Zart, fein, klein, elfengleich – die Blüten der heimischen Wildkrokus-Arten werden jetzt, kurz nach der Schneeschmelze, oft nur von aufmerksamen Spaziergängern bemerkt. Außer, viele Tausend dieser zarten Geschöpfe haben sich auf einem Fleck versammelt und bilden eine Krokuswiese. Doch, wer solch zauberhafte Wesen bewundern möchte, muss schnell sein, denn in ein paar Tagen, wenn die Wiesen langsam grün werden, ist der Frühlingssafran-Zauber leider schon wieder vorbei.

Krokus-Wiese zwischen Gresten und Waidhofen a. d. Ybbs, Niederösterreich. Foto © GartenAkademie.com
Krokus-Wiese zwischen Gresten und Waidhofen a. d. Ybbs, Niederösterreich. Foto © GartenAkademie.com

Der Elfenkrokus (Crocus tommasinianus) und nahe verwandte Arten wie der Neapel-Safran (Crocus purpureus, Crocus napolitanus) und der Alpen-Safran (Crocus albiflorus) erreichen Wuchshöhen zwischen 5 und 15 cm. Die Blüten sind je nach Art weiß, hell-lila, rosa oder violett, bei Crocus albiflorus auch dunkel geadert. Bei Sonnenschein sind die Blüten geöffnet, schon bei leichter Bewölkung schließen sie sich.
Die Knollenpflanzen bevorzugen kalkhaltige Böden und sonnige bis halbschattige Standorte, zum Beispiel unter Gehölzen, auf Wiesen oder auch im Steingarten. Durch Selbstaussaat bilden sie rasch größere Bestände. Die Pflanzen sind bestens zum Verwildern im Rasen geeignet.

 

 

A C H T U N G !
Für den Menschen gilt der Krokus als nur schwach giftig.

Vorsicht ist jedoch bei Haustieren geboten: Für Hasen kann der Verzehr von Krokussen tödlich enden. Auch für Hunde, Katzen, Meerschweinchen und Pferde gilt der Krokus als Giftpflanze.